Ein Nachhaltigkeits-Logo für das Richard-Wagner-Gymnasium

Die Siebtklässlerin Magdalena Raap ist Preisträgerin des schulinternen Logo-Wettbewerbs

Eine kleine unterwartete Überraschung kurz vor den Osterferien für die Siebtklässlerin Magdalena Raap: Sie hat einen schulinternen Logo-Wettbewerb gewonnen und erhält ein Preisgeld von 50 Euro. Sie habe den Wettbewerb schon beinahe vergessen, berichtet sie, da sei die Überraschung natürlich umso größer gewesen.
Im letzten Schuljahr schrieb der Arbeitskreis Nachhaltigkeit des Richard-Wagners-Gymnasiums einen schulinternen Wettbewerb für ein Nachhaltigkeits-Logo aus. Die Organisation oblag dem Kunst-Referendar Michael Köpf.


Das Logo von Magdalena Raap habe gewonnen, weil es durch „Eigenständigkeit und hohen Wiedererkennungswert“ besteche, so steht es in der Begründung von Michael Köpf.
Das Logo besteht aus einem grünen Blatt, das zweigeteilt ist. In der oberen Hälfte finden sich statt einer Blattstruktur die Buchstaben „RWG“, die sich geschmeidig in die Form einfügen. Es wurden klassenstufenübergreifend viele gelungene Beiträge eingereicht, zum Beispiel eine liebevoll ausgestaltete Weltkugel von zwei Schülerinnen der Klasse 7. Viele Beiträge eigneten sich aber schlichtweg nicht als Logo, weil sie zu detailreich gestaltet seien.
Magdalena erzählt, sie habe sich für ihr Logo durch das Internet inspirieren lassen, aber die Ideen so abgewandelt, dass sie zum RWG und zum Thema passen.
Als sie erfahren hat, dass sie den ersten Preis gewonnen hat, habe sie sich sehr gefreut und sei sehr stolz gewesen, habe aber sofort sehr selbstkritisch auf ihr Werk geblickt: „Die ein oder andere Stelle hätte noch besser ausgearbeitet werden können.“
Der Nachhaltigkeitsgedanke spiele In Magdalenas Alltag eine große Rolle. Sie sei von klein auf damit aufgewachsen, dass zum Beispiel beim Einkauf auf Nachhaltigkeit geachtet werde, erzählt Magdalena.


Der Wettbewerb wurde initiiert vom Arbeitskreisnachhaltigkeit, der im letzten Schuljahr gegründet wurde. Ziel des Arbeitskreises ist es, „konkrete Möglichkeiten zu erarbeiten, wie die Schule nachhaltiger werden kann und durch verschiedene Aktionen und Projekte die Schüler*innen für den Schutz der Umwelt zu sensibilisieren", erklärt Biologielehrerin und Mitglied des Arbeitskreises Susanne Willems. Wegen der Corona-Pandemie kann sich der Arbeitskreis natürlich nicht persönlich treffen, aber sei nun auf digitale Treffen umgeschwenkt, berichtet Susanne Willems, und könne nun wieder durchstarten. Und das mit einem eigenen passenden Logo.

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