Europa im Fokus am Richard-Wagner-Gymnasium: Diskussion mit Politikerinnen

Im Rahmen des Jubiläumsjahres des Richard-Wagner-Gymnasiums diskutierten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 und der Kursstufe 2 in einer großen Veranstaltung am 25.02.2019 über die Zukunft Europas.

Vier Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a lieferten sich auf dem Podium mit der Landtagsabgeordneten und Stadträtin Beate Böhlen (Die Grünen) und Analena Mahler (FDP), die 2015 am RWG ihr Abitur abgelegt hat und auf die Europaliste der FDP gewählt wurde, eine interessante Debatte.

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Als Einstieg in die Diskussion bat Moderatorin Sarah Dußler die Zuschauerinnen und Zuschauer zunächst für sich selbst einige Fragen zu beantworten:

Wann und warum hast du dich zuletzt europäisch gefühlt?

Findest du es gerecht, dass du in Deutschland lebst?

Könntest du eher auf das Schengener Abkommen oder die Fußball-EM verzichten?

Die Fragen stimmten das Publikum sichtlich nachdenklich und befeuerten sogleich die Debatte. Die Diskussion, in die sich auch immer wieder die Zuschauerinnen und Zuschauer einschalten konnten, erwies sich insgesamt als eindeutig proeuropäisch, viele Schülerinnen und Schüler sprachen sich klar für mehr Europa aus. Dabei wurde unter anderem der Wunsch nach mehr Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten sowie für Jugendliche aufbereitete transnationale Informationsmedien deutlich.

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Auch die beiden Politikerinnen waren sich in ihrer proeuropäischen Ausrichtung grundsätzlich einig, wenngleich es natürlich zu einzelnen Themen parteipolitisch bedingt unterschiedliche Standpunkte gab.

Zum Abschluss formulierte Beate Böhlen einen Appell an die Schülerinnen und Schüler, der sowohl von der Moderation als auch von Analena Mahler bekräftigt wurde: Das Wichtigste sei es, dass alle Wahlberechtigten am 26. Mai wählen gehen und sich einmischen, schließlich sei es ihre Zukunft, um die es gehe.

Hauptanliegen der Organisatorin, der Gemeinschaftskundelehrerin Sarah Dußler, sei es gewesen, die Schülerinnen und Schüler auf die Bedeutung der im Mai anstehenden Europawahlen aufmerksam zu machen. Dies sei durch die Debatte eindeutig gelungen.

Sarah Dußler