Dunkeltunnel-Aktion am Richard-Wagner-Gymnasium

Vergangene Woche wurde am RWG, wie alle zwei Jahre, die Dunkeltunnel-Aktion durchgeführt. Kinder sollen dabei für die Gefahren im morgendlichen Straßenverkehr sensibilisiert werden, insbesondere in der dunklen Jahreszeit. Alle fünften und sechsten Klassen des RWG nahmen daran teil.

Dunkeltunnelaktion 2019 

Mit dem Blick in den Dunkeltunnel nehmen die Kinder die Perspektive eines Autofahrers ein und können so nachvollziehen, wie Radfahrer und Fußgänger aus seiner Sicht im morgendlichen Dunkel wahrgenommen werden.

Die Kinder werden so dazu ermuntert, helle Kleidung sowie Schulränzen mit Reflektoren zu tragen und auch mit Unachtsamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer zu rechnen.
Nicht nur die Kleidung, auch das Fahrrad soll im Straßenverkehr gut sichtbar sein. Dazu wurden die Fahrräder der Schülerinnen und Schüler, die mit dem Rad gekommen waren, einem Sicherheitscheck unterzogen. Funktioniert das Licht? Sind die zehn vorgeschriebenen Reflektoren dran? Erfreulicherweise waren die meisten Räder gut ausgestattet.

Interessant ist auch, wie die Schülerinnen und Schüler den Anhalteweg eines Autos mit Tempo 50 einschätzten. Die Schätzungen lagen oft bei 3-5m (was der Sichtweite im Dunkeltunnel entsprach). Leider liegt der Bremsweg tatsächlich bei ca. 40m, denn alleine in der Reaktionszeit, bis der Fahrer den Bremsvorgang beginnt, fährt er pro Sekunde über 8m.

Die Aktion wurde vom AdFC (Allgemeiner deutsche Fahrradclub) durchgeführt und von der Stadt Baden-Baden finanziert. Vom AdFC war Antje Sommer federführend involviert. Die Organisation an der Schule oblag der Lehrerin und Beauftragten für Verkehrssicherheit der Schule, Andrea Rosch.