Am 10. Februar 2026 besuchten die neunten Klassen des Richard-Wagner-Gymnasiums die KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof im Elsass.
Die Exkursion fand im Rahmen des Geschichtsunterrichts statt und ist fester Bestandteil des Curriculums der neunten Jahrgangsstufe. Ziel der Fahrt war es, die im Unterricht behandelten Inhalte zur Zeit des Nationalsozialismus durch die Begegnung mit einem historischen Ort zu vertiefen und ein nachhaltiges Verständnis für die Bedeutung von Erinnerungskultur zu fördern.

- Foto: Andreas.klug, bearbeitet, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons
Organisiert wurde die Fahrt von Frau Lisa Laubis, die die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Frau Sara Zehe und Herrn Cornelius Schäfer begleitete. Im Vorfeld hatten die Klassen im Unterricht verschiedene Themen rund um das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten eigenständig Texte vor, die sie direkt auf dem Gelände der Gedenkstätte präsentierten. An ausgewählten Stationen – unter anderem vor den ehemaligen Häftlingsbaracken, dem Appellplatz und dem Krematorium – informierten sie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler über die Geschichte des Lagers, die Lebensbedingungen der Häftlinge sowie über einzelne Schicksale. Durch diese Form des Lernens vor Ort wurde Geschichte unmittelbar erfahrbar.
Im Anschluss an den Rundgang besuchten die Klassen das Museum der Gedenkstätte, das anhand von Dokumenten, Fotografien und persönlichen Gegenständen weitere Einblicke in die Geschichte des Konzentrationslagers und seiner Außenlager bietet. Die Ausstellung ergänzte die zuvor gehörten Präsentationen und regte zu vertiefenden Gesprächen an. Der Besuch der KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof hinterließ bei vielen Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck.
Die direkte Konfrontation mit dem historischen Ort machte deutlich, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.