Eine unvergessliche Woche der K1 bili
Im Rahmen unseres bilingualen Zugs unternahmen wir, die Bilis der K1, eine besondere Klassenfahrt nach Konstanz. Dort trafen wir auf eine französische Partnerklasse aus St. Etienne bei Lyon – es war also eine sogenannte Drittortbegegnung, die uns nicht nur sprachlich, sondern auch persönlich vorangebracht hat.
Während unseres Aufenthalts waren wir gemeinsam mit den französischen Schülerinnen und Schülern in der Jugendherberge untergebracht. Besonders spannend war dabei die Erfahrung, sich ein Zimmer mit unseren Austauschpartnern zu teilen. Dadurch ergaben sich viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Gleichzeitig sind wir auch als Klasse enger zusammengewachsen und hatten dabei jede Menge Spaß.

Ein besonderes Highlight war unsere Projektarbeit in der Stadt Konstanz. In kleinen Gruppen machten wir uns auf den Weg, um Interviews mit Einheimischen und Touristen zu führen. Dabei lag der Fokus vor allem auf unseren französischen Austauschpartnern, die die Befragungen auf Deutsch durchführten und so ihre Sprachkenntnisse aktiv verbessern konnten. Jede Gruppe hatte ein eigenes Thema, wie zum Beispiel Geschichte, Tourismus oder Nachhaltigkeit, wodurch vielfältige und spannende Einblicke in die Stadt gewonnen wurden.
Unsere eigenen Französischkenntnisse konnten wir vor allem im direkten Austausch mit den französischen Schülerinnen und Schülern vertiefen. Durch Gespräche im Alltag sowie durch Präsentationen und Aufgaben, die wir auf Französisch vorstellten, erweiterten wir unseren Wortschatz und gewannen mehr Sicherheit im Umgang mit der Sprache.
Neben der Projektarbeit blieb uns auch genügend Freizeit, die wir nutzten, um Konstanz auf eigene Faust zu erkunden, durch die Stadt zu bummeln oder gemeinsam Zeit zu verbringen. Am Ende der Woche präsentierten wir unsere Ergebnisse in unserem Gemeinschaftsraum. Die vielfältigen Präsentationen zeigten eindrucksvoll, wie viel wir in kurzer Zeit gelernt hatten.
Auch gemeinsame Aktivitäten kamen nicht zu kurz: Wir haben gepokert (Einsatz Gummibärchen und Salzbrezeln), ein eigenes Werwolf-Spiel erstellt, verbrachten viel Zeit draußen und nutzten bei gutem Wetter die Tischtennisplatte der Jugendherberge. Dabei entstanden viele neue Freundschaften, und wir bauten eine enge Verbindung zu den französischen Schülerinnen und Schülern auf.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch eines Museums sowie ein Ausflug zu den berühmten Pfahlbauten in Überlingen. Den Weg dorthin legten wir zu Fuß zurück – eine durchaus anstrengende Strecke, die uns jedoch als Gruppe noch einmal näher zusammengebracht hat.

Insgesamt blicken wir also sehr positiv auf diese Woche zurück. Wir konnten nicht nur neue Freundschaften knüpfen, sondern auch als bilinguale Klasse noch enger zusammenwachsen. Diese besondere Erfahrung wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Leni Walker