Heute ging es mit unserem Schüleraustausch los. Wir sind schon circa um 11:30 Uhr in Remiremont angekommen und wurden von unseren Corres empfangen. Wir haben uns dann schon etwas kennengelernt und zusammen in der „cantine“ gegessen.
Montag
Um 13:00 Uhr haben sind wir los zur „course d’orientation“, eine Art Biathlon im Wald. Man musste (immer zu zweit) verschiedene Parcours im Wald finden und je Kärtchen in verschiedenen Farben abstechen, um zu beweisen, dass man an der jeweiligen Station war. Sobald man einen Parcours erledigt hatte, musste man auf Zielscheiben mit Laserpistolen schießen. Hatten beide je 5 Treffer, musste man eine neue Route im Wald finden. Man konnte sich durch diese sportliche Herausforderung schon gut mit seinem Corres austauschen.
Um 16:00 Uhr sind wir zurück ins Lycée gegangen, wo es ein „goûter“ gab. Um 17:00 Uhr sind wir dann mit unseren Corres in die Gastfamilien gegangen. Ein paar Schülerinnen haben - wie ihre Corres - auch im Internat übernachtet. (Malik)

Dienstag
Heute war schon der zweite Tag unseres Austauschs und wir waren von 8:00 Uhr bis 11:55 Uhr in der Schule. Dort haben wir uns den Unterricht in Zweiergruppen angeschaut und gesehen, wie der Unterricht in Frankreich so abläuft. Die einzelnen Unterrichtsstunden dauern übrigens 55 Minuten und nicht 45 Minuten, so wie bei uns.

Danach haben wir uns in der Mensa getroffen, wo wir gemeinsam gegessen haben.
Den Rest des Tages waren wir beim Klettern in einer Kletterhalle. Ein Teil der Gruppe konnte frei bouldern und die anderen haben gelernt, wie man sich gegenseitig sichert und sind an höheren Wänden geklettert. Danach wurde getauscht.
Gegen späten Nachmittag sind wir wieder zur Schule gefahren und jeder hat den Abend dann mit seiner Gastfamilie ausklingen lassen.
(Lucas & Alexander)
Mittwoch
Der Mittwoch begann mit einem Ausflug nach Épinal, wo wir eine Stadtführung gemacht haben. Dort haben wir uns viel geschichtliches Wissen über jegliche Gebäude, unter anderem die Kathedrale von Épinal angeeignet. Ich und viele andere Schüler/innen der Gruppe nahmen die Führung als generell bereichernd wahr.
Danach kamen wir zum Highlight des Tages - das Rafting. Hier entstanden unter großen physischen Anstrengungen Erinnerungen, die wir nie vergessen werden. Stürze, Kaperversuche und gescheiterte Koordination prägten die Aktivität. Hier stellte sich heraus, welche Gruppen untereinander harmonierten und welche das Wasser ohne Boot begrüßen durfte.

Danach gab es ein Picknick, indem Franzosen und Deutsche sich unterhalten konnten und sich kulinarisch bereichern durften. Nach dem Picknick hatten die Austauschpartner Freizeit, die sie gestalten konnten, wie sie wollen.
Leider hat es im späteren Verlauf des Tages stark geregnet, wodurch viele, aber nicht alle sich abhalten lassen haben Aktivitäten mit ihrem Austauschpartner zu unternehmen
(Gabriel)
Donnerstag
Heute sind wir nach Nancy gefahren. Als wir dort angekommen sind, hatten wir eine sehr tolle Stadtführung, die am „Place Stanislas“ begonnen hat. Dabei haben wir zum Beispiel gelernt, dass Stanislaus das Herzogtum Lothringen von seinem Schwiegersohn, dem Königs Ludwig XV, erhalten hatte. Dieser dachte, das sein Schwiegervater Stanislaus, der zu der Zeit schon 60 Jahre alt war, nur noch 2-3 Jahre leben würde und Lothringen danach an ihn selbst gehen würde. Stanislaus hatte dann aber noch 30 Jahre gelebt und in dieser Zeit über Lothringen regiert.
Danach hatten wir Freizeit, wo wir in einem großen Kaufhaus waren. Von dort aus sind wir zum Musée de l'école de Nancy gelaufen, ein Museum mit dem Thema Jugendstil. Dort haben ein paar unserer Austauschpartner Texte und Information über die Ausstellungsstücke für uns vorbereitet. Das war super interessant!

Am Abend war dann der Abschlussabend, was für viele ein Highlight war. Es wurde viel gelacht und getanzt.
(Alexandra & Rochelle)
Freitag
Am Freitagmorgen haben wir uns um kurz vor 8 Uhr vor der Schule getroffen. Der Bus hat schon gewartet und wir konnten direkt unser Gepäck einladen. Dann mussten wir uns von unseren Corres verabschieden. Der Abschied fiel uns sehr schwer und die eine oder andere Träne ist geflossen.

(Max)